Unsere Schnapsrezepte geben Ideen und Anregungen für das Kochen, Backen und leckere Desserts mit oder aus Obstler, Likör, Whisky, Grappa, Calvados und anderen Spirituosen. Probieren Sie einfach aus. Wir suchen Rezepte aus, die mit normal verfügbaren Zutaten schnell und leicht gelingen.

Nicht nur zur Weihnachtszeit

Für 1 Springform ca. 28 cm ø
Zubereitungszeit: 20 Min, Ruhezeit 1 Std., Backzeit ca. 40 Min.

300 g Mehl
200 g Butter
250 g Zucker
200 g gemahlene Nüsse – Mandeln, Walnuss oder Haselnüsse
1 TL Zimt
½ TL Nelken, fein gehackt oder Nelkenpulver
1 TL Kakao
1 Prise Kardamon
1 Prise Salz
1 Glas Kirschwasser (4 cl). Es geht auch Pflaumenschnaps.
2 Eier
½ Glas Pflaumenmus (250 g)

Mehl, Butter, Zucker, gemahlene Nüsse, die Gewürze, das Kirschwasser und 1 Ei zu einem Mürbeteig kneten.
1 Stunde im Kühlen ruhen lassen.
Springform einfetten. Aus etwa 2/3 des Teigs den Tortenboden ausrollen, in die Springform legen und einen kleinen Rand andrücken.
Mit dem Pflaumenmus bestreichen.
Das übrige Drittel des Teigs ausrollen und in fingerbreite Streifen schneiden. Die Streifen gitterförmig auf das Pflaumenmus legen.
Das zweite Ei verquirlen und damit die Oberfläche der Torte bestreichen.
Auf mittlerer Schiene im Ofen bei 180 ° C ca. 40 Min. backen.

Tipp: Richtig gut schmeckt die Linzertorte nach 2 Tagen, wenn alle Gewürze und Aromen gut durchgezogen sind. Linzertorte ist sehr gut haltbar.

Rustikal, aber wunderbar!

Rezept für 4 Portionen
Zubereitungszeit ca. 20 Min.

1 kg Zwiebeln
5 EL Olivenöl
3-4 Zehen Knoblauch
Salz, Pfeffer
1-2 Glas Alter Apfelbrand, Alte Birne oder Alte Pflaume
1 EL Mehl
1 Viertele Weißwein
3/4 L Brühe
einige Scheiben Baquette oder Toastbrot
8 EL geriebener Bergkäse oder mittelalter Gouda
Paprika Pulver

Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden.

Olivenöl in einem ausreichen großen Suppentopf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Die Knoblauchzehen schälen, pressen und zugeben. Zwiebeln und Knoblauch nicht braun werden lassen!

Mit dem Obstbrand ablöschen und die Flüssigkeit einkochen lassen. Mit Mehl bestäuben. Nun mit dem Wein ablöschen, glatt rühren, und mit der Brühe aufgießen.

Mit Salz und Pfeffer (am besten aus der Mühle) würzen.

Deckel halb auflegen und die Suppe leicht köcheln lassen.

Inzwischen 8 kleine Scheiben Baguette bzw. 4 Scheiben Toast rösten.

Zwiebelsuppe in Schalen füllen, mit den gerösteten Brotscheiben belegen, Käse darauf verteilen und mit Paprika bestreuen.

Unter dem Grill m Backofen kurz überbacken, bis der Käse schmilzt und sofort heiß servieren.

Vegetarisch kochen mit Pfiff!

Rezept für 4 Portionen
Zubereitungszeit ca. 20 Min. Backzeit ca. 40 Min.

1 Hokkaido-Kürbis oder ein kleiner Butternut-Kürbis (ca. 1 kg)
1 Zwiebel, 1 Knoblauch-Zehe
2 EL Olivenöl
1-2 Glas Apfelbrand 4cl (Charakter leicht & frisch)
1 EL Mehl
nach Geschmack etwas frischen Ingwer, gehackten frischen oder 1 TL getrockneten Salbei
1/2 L Brühe
Salz, Pfeffer, Muskat
250 g Schafkäse
250 g Lasagneblätter

Das Gute an diesen Kürbis-Sorten ist: Man braucht sie nicht zu schälen. Und das Beste: sie schmecken um vieles besser, als jede andere Sorte!

Kürbis waschen, vierteln, Kerne mit einem Suppenlöffel entfernen, und in Würfel schneiden. Zwiebel schälen, würfeln und in einem Topf im Olivenöl glasig dünsten. Kürbis-Würfel hinzufügen, gepressten Knoblauch hinzufügen. Deckel auflegen und etwas schmoren lassen.

Apfelbrand zugeben und umrühren. Mit Mehl bestäuben, und unter Rühren Sahne und Brühe zugeben.

Nach Geschmack geriebenen frischen Ingwer und Salbei untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Kurz köcheln lassen.

Schafkäse klein würfeln. Topf vom Herd ziehen und Käse untermischen. Zu Seite stellen.

In eine gefettete Auflaufform abwechselnd Kürbis-Schafkäse-Füllung und Lasagneblätter schichten, mit einer Schicht Soße abschließen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C gut 40 min backen.

 

Wer keine Ente hat, nimmt Gans!

Rezept für 3-4 Portionen
Zubereitungszeit ca. 1 Std., Kochzeit ca. 3 Std.

1 Ente
2-3 Quitten, 1 gr. Zwiebel
2-3 Glas sortenreiner Obstbrand, idealerweise Quittenbrand (ca. 100ml)
Salz und Pfeffer
1 Möhre
1 kleines Stück Sellerie
1/2 Liter Gemüsebrühe
1 Zehe Knoblauch
frischer Ingwer n. Geschmack
Majoran

Die Quitten waschen (der Pflaum muss ganz weg!), entkernen und in in grobe Würfel schneiden. Quittenbrand zufügen und gut vermischen.

1-2 Stunden ziehen lassen, ab und zu umrühren.

Die Ente innen und außen waschen, trockentupfen, gut mit Salz und Pfeffer (am besten aus der Mühle) einreiben. Zwiebel schälen, grob hacken und unter die Quitten mischen. Gans mit dem Gemisch füllen. Restliche Menge beiseite stellen. Bauchhöhle mit Nadel und Faden oder Holzspiesschen schließen.

Die gefüllte Ente mit der Brust nach unten in einen Bräter setzen. Etwa ½ Liter Wasser angießen. Auf einer unteren Schiene in den kalten Ofen setzen.

Garzeit in dieser Position bei etwa 160 Grad Ober-Unterhitze ca. 2,5 Stunden.

Ab und zu Fett aus dem Bräter abschöpfen. Bei Bedarf etwas Wasser nachfüllen (Bräter darf nicht trocken werden).

In der Zwischenzeit Möhre und Sellerie fein würfeln. Die mitgelieferten Innereien der Ente ebenfalls zerkleinern und in etwas von dem abgeschöpften Entenfett scharf anbraten. Das Gemüse zufügen und mit schwitzen. Restliches Quitten-Zwiebel-Gemisch zufügen und etwas weiter schwitzen lassen.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen und bei leisem Köcheln Soße reduzieren lassen. Nach ca. 15 Min. Ingwer, Knoblauch und Majoran zugeben, weitere 15 Min. reduzieren. Soße durch feines Sieb filtern und warmstellen.

Wenn man die Ente kurz vor Ende der Garzeit mit kaltem Wasser bepinselt und kurz von beiden Seiten unter den Grill des Ofens schiebt, bräunt sie nach. Aber Vorsicht: nicht zu lange, sonst wird das Fleisch trocken.

Ente mit Geflügelschere zerlegen. Die Füllung kann als Beilage gereicht werden.

Den Saft aus dem Bräter filtern und unter die warmgestellte Soße rühren. Ggf. kurz aufkochen und etwas reduzieren lassen. Soße vom Herd ziehen, mit Salz abschmecken und mit kalter Butter montieren.

Dazu passen Kartoffelklöße oder Spätzle sowie Rotkraut.

PS: Statt Ente können Sie auch eine Gans oder einen Truthahn auf diese Weise zubereiten. Sie benötigen dazu 1-2 Quitten und 1 große Zwiebel mehr. Die Backzeit beträgt ca. 1 Stunde mehr.

Einfach italienisch!

Rezept für 4 Portionen
Zubereitungszeit ca. 20 Min.

4 große oder 8 kleine Kalbsschnitzel (Scaloppine, vom Kalbsrücken) vom Metzger schneiden lassen
Salz, Pfeffer
Parmaschinken-Scheiben (ersatzweise ein anderer luftgetrockneter Schinken)
frische Salbei-Blätter
Mehl
Zahnstocher n. Bedarf
Olivenöl
1 Glas milder Obstbrand oder Eau de Vie wie z.B. Mirabell, Aprikosengeist, Alte Pflaume, Alter Apfel, Apfelbrand oder Birnenbrand mit Fruchtauszug. Auch milder Tresterbrand ist eine Wahl.
6 EL Brühe
30 g Butter

Die Kalbsschnitzel platt klopfen. Sie müssen gleichmässig dünn sein. Mit Salz und Pfeffer (am besten aus der Mühle) von beiden Seiten würzen.

Die Schnitzel mit dem Schinken und 1-2 Salbeiblättern belegen: Wenn es größere Schnitzel sind, nur zur Hälfte belegen und zusammenklappen – wenn es kleine sind, vier Stück belegen und die übrigen darauflegen. Fest andrücken und leicht mehlieren. Nach Bedarf mit einem Zahnstocher befestigen.

Schnitzel in Olivenöl auf jeder Seite schnell anbraten. Mit dem Obstbrand ablöschen und Brühe hinzufügen. 2-3 Min. einkochen lassen. Währenddessen Schnitzel einmal wenden.

Pfanne vom Herd ziehen, Saltimbocca entnehmen und kurz warmstellen. Sauce mit der kalten Butter aufmontieren.

Saltimbocca auf Tellern mit der Sauce anrichten und sofort servieren.

Dazu passt: Baguette, Pasta und im Sommer frischer Salat, im Winter gebratene Gemüse.

Herzhaftes Gemüse mit beschwipster Quitte

Rezept für 4 Portionen
Zubereitungszeit ca. 20 Min.

1 Quitte
1 Glas Obstbrand (4 cl), z.B. sortenreiner Apfelbrand, Quittenbrand, Zwetschgenwasser
500 g Rosenkohl oder Spitzkohl oder Wirsing
30 g Butter
1 TL Puderzucker
1 Schalotte
1/2 Tasse Brühe
Salz, Pfeffer, Muskat

Für dieses Rezept eignet sich Rosenkohl ebenso wie Wirsing oder Spitzkohl. Das Gemüse sollte am Ende der Garzeit noch leichten Biss haben. Achtung: Spitzkohl gart deutlich schneller durch als die anderen beiden.

Quitte gründlich waschen, der Pflaum muss ganz weg. Vierteln, schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Obstbrand untermischen und ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Das Gemüse putzen. Rosenkohl halbieren oder vierteln, je nach Größe. Wirsing bzw. Spitzkohl in fingerbreite Streifen schneiden. Schalotten schälen und fein hacken.

Puderzucker mit der Butter in einer beschichteten Pfanne leicht karamellisieren, Schalotte und Quittenwürfel hinzufügen. Etwas schwitzen lassen. Gemüse zufügen und anbraten. Mit Brühe ablöschen und Temperatur reduzieren. Deckel auflegen und bei geringer Temperatur schmoren lassen. Die Flüssigkeit sollte fast ganz verdunsten. Ggf. am Ende der Garzeit bei offenem Deckel reduzieren.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Als Gemüsebeilage passend zu: Gebratene Ente, Gans, Truthahn oder Schmorgerichten wie Schweinebraten oder Osso Buco.

Fleischlos, bewährt und begehrt

Rezept für 4 Portionen
Zubereitungszeit ca. 10 Min.

ca. 600 g Champignons (braune) oder Egerlinge
4 Schalotten oder 2 kleine rote Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
1 Messerspitze Chilipulver oder 1 TL Paprika (scharf)
2-3 Gläser sortenreiner oder Alter Apfelbrand (ca. 50 ml)
nach Bedarf saure Sahne oder Schmand
Salz, Pfeffer
frische Petersilie

Champignons putzen. Größere Pilze ein- oder zweimal teilen.

Schalotten bzw. Zwiebeln und schälen, fein hacken und in Olivenöl glasig, weich dünsten.

Knoblauch-Zehen schälen, grob hacken, eine Prise Salz und einige Tropfen Olivenöl zugeben. Auf Schneidbrett mit der flachen Seite der Messerklinge zerdrücken und zu einer groben Paste verreiben. Zusammen mit dem Chili- bzw. Paprikapulver zu den Zwiebeln geben und etwas mit schwitzen lassen.

Champignons zugeben, untermischen und ca. 3 Min. braten.

Mit dem Apfelbrand ablöschen und weitere 3 Minuten braten.

Nach Bedarf saure Sahne (ca. 100 g) oder Schmand (ca. 50 g) unterrühren

Mit Salz, Pfeffer (am besten aus der Mühle) und gehackter Petersilie würzen und abschmecken.

Dazu passen Nudeln, Reis, Baguette.

Cremiger Klassiker, leicht beschwipst

Panna Cotta ist die italienische Dessert-Spezialität schlechthin, und das aus mindestens drei Gründen. Sie ist einfach und schnell in der Zubereitung. Sie lässt sich durch ganz unterschiedliche Zutaten in fast jeder erdenklichen Variante auf den Tisch zaubern. Und nicht zuletzt: Panna Cotta ist einfach köstlich und bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt.

Panna Cotta ist eigentlich nichts weiter als eine gestürzte Sahnecreme. Diese Dessert-Basis ist unglaublich wandelbar, indem man sie mit jahreszeitlichen Früchten und Beeren kombiniert. Oder mit starken Aromen wie z.B. Nuss- und Schokolade-Likör, Obstschnaps, Cassis, Pfirsich-Brand, Holunder-Geist und anderen Obstbränden und -Likören verfeinert.

Panna Cotta muss keine Kalorien-Bombe sein, es geht auch anders. Wer auf leichte Küche wert legt, kann einen Teil der Sahne durch andere Milchprodukte ersetzen. Wenn es zum Beispiel im Sommer etwas frisch und herb sein darf, so bieten sich Buttermilch oder Quark als Alternative zur Sahne für die Panna Cotta an.

Eine exotische Note verleiht Kokosmilch, und Veganer könnten zu Sojamilch greifen. Ein doppelter Espresso oder 1 EL Karamell verwandelt die relativ neutrale und nur dezent süße Panna Cotta in eine Nachspeise mit deftigem Charakter.

Die Italiener übrigens lieben ihre Panna Cotta mit einer Zugabe von Pfirsich-Schnaps. Mit Edelbränden vom Roten Weinbergpfirsich und mit weiteren Spirituosen und Likören aus Pfirsich, Marillen oder Aprikosen haben die Regionen hierzulande allerdings auch etliches aufzubieten, um der Panna Cotta den nötigen Pfiff zu verleihen.

Genug der Vorrede, kommen wir zum Basis-Rezept:

Rezept für 6 Portionen
Zubereitungszeit: 10-15 Min.

2 Blätter weiße Gelatine
500 g Sahne
1 Vanilleschote
50 g Zucker

weitere Zutaten nach Belieben, z.B.:
frische oder pürierte Erdbeeren, Himbeeren oder andere Beeren
Birnen- , Pfirsich-, Aprikosen oder Mango-Schnitze
Likör bzw. Spirituose aus Obst, Nuss-, Schokolade oder mit Sahne, milder Tresterbrand oder weitere Eau de Vie
Schokolade, Nüsse, Mohn
Minze, Zitrone(ngras), Orange
usw.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Das Vanille-Mark aus der Schote herausschaben, indem man die Schote längs aufschlitzt. Beides in die Sahne geben und zusammen mit dem Zucker vorsichtig erhitzen.

Etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen. Vorsicht, dass nichts überkocht. Die Vanilleschote darf auch mitziehen, wird aber danach entfernt.

Topf vom Herd ziehen. Die nasse Gelatine zugeben und unter ständigem Rühren auflösen. Es dürfen sich keine Klumpen bilden.

Panna Cotta in kleine Schüsseln oder Förmchen füllen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Anschließend im Kühlschrank fest werden lassen. Das dauert etwa 3-4 Stunden.
Panna Cotta stürzen und kalt servieren.

Der persönlichen Kreativität bei den weiteren Zutaten sind kaum Grenzen gesetzt.

Schon ein Schuss Likör verwandelt die Panna Cotta in ein köstliches Dessert mit eigenem Charakter. Die Kombination mit Obst, Beeren, Nüssen, Schokolade macht aus Panna Cotta zur „Allzweckwaffe“ unter den Desserts!

PS: Alle alkoholhaltigen Panna Cotta Zutaten oder z.B. Abrieb von Zitrone und Orange oder feingehackte Minze, Mohn usw. können im Prinzip auch der Sahnemischung direkt zugegeben werden. Am besten kurz vor Ende der Kochzeit. Vorsicht jedoch bei stark sauren Zutaten. Sie können die Sahne gerinnen lassen und die Bindung der Gelatine beeinträchtigen.

Spezialität aus Spanien und Portugal

Für ca. 80 Stück haltbares Konfekt
Zubereitungszeit: 30 Min. (Trocknen einige Stunden)

2 kg frische Quitte
Abgeriebene Schale einer ungespritzten Zitrone
1 TL Zimt
3 EL Obstbrand, gut geeignet ist Kirschwasser und Pflaumenschnaps
600 g Zucker

Quitten gründlich waschen (der Pflaum muss ganz weg!), vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Quitten sind sehr robust, man sollte also ein geschärftes Küchenmesser zur Hand haben. Früchte kleinschneiden und in einem hohen Topf mit Wasser bedecken.

Ein gute halbe Std. bei kleiner Flamme garen, abgießen und erkalten lassen.

Das Quittenmus durch ein Sieb streichen. Zitronenschale, Zimt und Obstbrand hinzugeben und gut untermischen. Nach Belieben einige Stunden (über Nacht) ziehen lassen.

Zucker zufügen und vorsichtig aufkochen, dabei regelmäßig rühren, damit nichts ansetzt. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Beginnt das Mus, sich von Topf zu lösen? Vom Herd ziehen und gut fingerdick auf das vorbereitete Blech streichen. Im Backofen mit geöffnetem Türspalt bei ca. 50 ° Grad trocknen. Das kann 2-3 Stunden dauern. Anschließend weiter oder alternativ ganz an der Luft trocknen lassen. Die Masse sollte die Konsistenz von kandierten Früchten haben.

In Rauten schneiden und je nach Geschmack in Puderzucker wälzen oder mit Kouvertüre überziehen.

Schnell und lecker

Rezept für 12 Portionen
Zubereitungszeit ca. 10 Min., Backzeit ca. 20 Min.

150 g Walnusskerne
130 g Zucker
1 große Quitte
300 g Mehl
1 EL Backpulver
1 TL Zimt, 1 Prise Muskat, 1 Prise Nelkenpulver
80 g Butter
1 Ei
1 Glas sortenreiner Obstbrand, idealerweise Quittenbrand
1 Tasse Milch
12 Muffinförmchen aus Papier

Die Walnüsse grob hacken und mit etwa der Hälfte des Zuckers in einer Pfanne karamelisieren. Auf Küchenpapier abkühlen lassen.

In einem zweiten Gefäß den restlichen Zucker mit der leicht erwärmten Butter verrühren. Dann das Ei und schließlich den Quittenbrand unterquirlen, so dass eine cremige Masse entsteht.

Die Quitte schälen, entkernen und grob raspeln. Mehl, Backpulver und Zimt darüber sieben. Kurz durchmischen und unter die Creme heben. Muskat, Nelken und Milch zugeben und alles zusammen zu einem geschmeidigen Teig rühren.

Muffinförmchen befüllen und im vorgeheizten Ofen bei 180° (Umluft 160°, Gas 2) ca. 25 min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen und evt. Backzeit etwas verlängern.

Nach Geschmack mit Puderzucker bestreuen oder mit Zuckerguß (natürlich mit einem Schuß Obstbrand!) überziehen. Aber auch ohne das ein Genuß!

Schnell, einfach, leicht und lecker

Rezept für 4 Portionen
Zubereitungszeit ca. 20 Min.

4 Scheiben Seeteufel (Lotte) zu ca. 150-200 g
Salz, Pfeffer aus der Mühle, Mehl
1 EL Sonnenblumen- oder Distelöl, 1 EL Butter
1 Glas Quittenbrand (ca. 4 cl), falls nicht zur Hand sortenreiner Apfelbrand
6 EL Crème fraîche oder Schmand
frische Gartenkräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Kresse

Die Seeteufel-Koteletts salzen, pfeffern und in Mehl wenden

Zuerst das Öl in der Pfanne erhitzen, dann die Butter zugeben und schmelzen lassen (so verbrennt sie nicht). Fisch-Kotteletts darin von beiden Seiten in insgesamt ca. 5 Minuten goldgelb braten. Herausnehmen, warmstellen.

Den Bratensatz mit dem Quittenbrand ablöschen, kurz flambieren und den Schmand oder die Crème fraîche hinzufügen. 2 Minuten leicht einkochen lassen.

Die Kräuter hinzufügen und den Fisch mit der Sauce auf Tellern anrichten.

Dazu passt: Baguette, Reis oder Pellkartoffeln