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Die Gin Auswahl bei brandgeister.de ist einfach und schnell: Charakter, Brennerei oder Region auswählen, Suchergebnis mit Filtern in der Shop-Sidebar verfeinern. Gin ist ein Wacholderschnaps mit Tradition – Regionaler Gin, z.B. aus Deutschland, ist eine ziemlich neue Sache.

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Gin aus Deutschland, Craft Gin, regionaler Gin – es gibt ihn in unendlich vielen Varianten und in allen möglichen Geschmacksrichtungen. Außerdem lässt sich Gin auf verschiedene Weise genießen, als Basis für Mixgetränke oder pur. Im Zuge der Craft Spirits Bewegung findet Gin aus Deutschland und angrenzenden Ländern immer mehr Anhänger.
Während der Obstbrenner ein feines Gespür für die Obstsorten und die Qualität der Früchte braucht und als Praktiker für das Resultat der Destillation verantwortlich ist, kann der Gin-Erzeuger nach einem eigenen, unabhängigen Konzept vorgehen.
Den Unterschied beim Gin macht nicht zuletzt die Kräutermischung, auch Botanicals genannt. Die am häufigsten verwendeten Gin-Botanicals sind Ingwer, Koriander, Hibiskus-Blüte, Lavendel, Kardamon, Zitrus bzw. Orange, Anis, Rosmarin, Zimt. Auch der Zusatz von Wein und Fruchtauszüge sind möglich. Doch gibt es noch viele Botanicals mehr und mindestens ebensoviele Geheimnisse. Die Kräuter bestimmen, neben dem Wacholder als Basis-Aromatik, wie der Gin in Szene gesetzt wird. Die Möglichkeiten scheinen beinahe unendlich.
Man unterscheidet grundsätzlich destillierten Gin (Destilled Gin) und angesetzten Gin. Beim Destilled Gin werden alle mit Alkohol angesetzen Zutaten abschließend destilliert, meistens doppelt. Eine besondere Form ist der bekannte London Dry Gin, für den es spezielle Regeln der Herstellung gibt. Mit der Stadt London hat das allerdings wenig zu tun, es ist keine Herkunftsbezeichnung. Während London Dry Gin nur natürliche Kräuter und Wacholder enthalten darf, können für Dry Gin auch Aroma- und Farbstoffe verwendet werden. Der Namensgeber von Sloe Gin wiederum ist das Steinobst Schlehen.