Hinter Kornog Celtic Whisky steckt die kleine Brennerei Glann Ar Mor in der französischen Bretagne. Sie pflegt traditionelle Herstellverfahren und einen eigenen Stil, der durch die wilde Küstenlandschaft geprägt ist.

Die ersten Abfüllungen von Kornog Celtic Whisky kamen 2005 auf den Markt. Die Brennerei-Inhaber Jean und Martine Donnay hatten in den späten 1990er Jahren begonnen, am Rande des Atlantiks – bretonisch: “Glann Ar Mor”- einen ursprünglichen Whisky zu entwickeln. Dazu recherchierten und experimentierten sie viele Jahre. Ihre Grundidee: keine Kompromisse eingehen.

Die Whiskybrennerei greift bewusst keltische und bretonische Überlieferungen auf. Dazu zählt das Destillieren über lebendiger Flamme: Die kleinen kupfernen Brennblasen werden über echtem offenen Holzfeuer erhitzt. Die Donnays ließen ihre direkt befeuerten Stills nach eigenen Plänen anfertigen. Direkt neben der Brennerei befindet sich ein 45 Meter tiefer Brunnen, aus dem das Wasser für den Whisky geschöpft wird.

Kornog Celtic Whisky wird durchweg langsam destilliert, ist nicht kühl gefiltert und ungefärbt. Man verwendet hölzerne Washbacks, ganz traditionell aus Oregon Pinienholz gefertigt. Mindestens ebenso ungewöhnlich sind warme Kondensator-Röhren: Sie sorgen für mehr Volumen im Geschmack.

Das Fasslager, in dem der Single Malt Whisky reift, wird ständig von feuchter Seeluft durchströmt. Diese trägt vor allem zu einem ausbalancierten Charakter und einer schnelleren Reifung bei, und sorgt nicht zuletzt für den Eintrag von Salz und Jod in den Whisky.

Neben der “Hausmarke” Kornog Roc’h Hir, einem kräftig getorften Single Malt, bietet Glann Ar Mor mehrere Abfüllungen ihres Celtic Whisky an, jeweils in verschiedenen Fässer gereift und nur in kleinen Batches erzeugt.

Mehr über Glann Ar mor und Kornog Celtic Whisky erfahren Sie in unserem Brennerei-Portrait.