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Unsere Auswahl Tresterbrand (alias Grappa, alias Marc) aus Deutschland und Frankreich.

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Der Ausdruck Tresterbrand leitet sich vom sogenannten Trester oder Treber ab, wie diese ausgepressten Reste in Deutschland und Österreich auch genannt werden. Vielen ist er besser bekannt unter der Bezeichnung Grappa (italienisch) oder Marc (französisch). Alle drei sind Destillate aus Rückständen der Wein- oder Saftherstellung.

Fast überall in Europa, wo Wein angebaut wird, trifft man auch auf verschiedene Arten dieser Spirituose. Es handelt sich um einen sehr traditionelles Destillat – quasi als „Abfallprodukt“ der Vergärung von Trauben und Obst zu Wein oder Cidre (Apfelwein).

Tresterbrand ist in der Regel stark aromatisch, da im Trester die Frucht- und Heferückstände konzentriert sind. Durch die Destillation überträgt sich das jeweilge Aroma auf den Brand. Der Geschmack hat häufig einen eindeutigen Charakter, der die zugrundeliegende Traube deutlich erkennen lässt. So unterscheidet man beispielsweise Rieslingtrester, Gewürztaminer-Trester, Grappa von Chardonnay und Sauvignon-Blanc oder Marc de Muscat usw. Insofern ist Tresterbrand dem sortenreinen Obstbrand ein wenig vergleichbar.

Tresterbrand stand bis vor gar nicht langer Zeit im Ruf eines Arme-Leute-Schnaps, weil er praktisch auf Resteverwertung basiert und früher meist von laienhaften Brennern hergestellt wurde. Das hat sich grundlegend gewandelt. Grappa und Marc haben die internationale Spirituosen-Szene längst erobert, besonders in Form von im Barrique (Eichenholzfass) greiftem Edelbrand. Tresterbrand steht diesen international populären Spirituosen in nichts nach. Vor allem in Weinbaugebieten gehört er selbstverständlich zu den bevorzugten Digestifs.

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