Ernst Gin Brennerei Bild

Aufs Wesentlich konzentriert

Ernst Gin basiert auf einer wieder entdeckten Rezeptur aus den 1950er Jahren, als Gin schon einmal eine gewisse Popularität in Deutschland erreichte. Der Berliner Danilo Dürer sorgt heute für das Revival, in dem er nach dieser Rezeptur einen klassischen Dry Gin in handwerklicher Qualität und mit Liebe zum Detail herstellen lässt.

So betrachtet hat Ernst Gin wohl drei Väter. Zum einen ist dies Destillateurmeister Ernst Dobislaw, der nach dem Kriegsende die Preussische Spirituosenmanufaktur im Berliner Stadtteil Wedding wiederbelebte. In seinen Aufzeichnungen fand sich besagtes Ginrezept. Dürer nahm es an, ging den alten Spuren nach, entwickelte auf dieser Basis den Gin und taufte ihn konsequenter Weise auf den Namen seines Erfinders Ernst. Hergestellt wird aber wiederum in der Preussischen Spirituosenmanufaktur. Er greift dadurch auf die Kompetenz der dortigen Brennmeister zurück, die unter anderer Leitung bereits seit Jahren mit Adler Gin Erfolge verbuchen.

Ernst Gin macht nicht viele Worte, sondern zieht es vor, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das ist in erster Linie Wacholder. Mit Lavendelblüte, Holunderdolde, Ingwer und Koriander erhält der zweifach destillierte Dry Gin eine klassischen Ausrichtung. In schwarzer Steingut-Flasche kommt Ernst Gin bodenständig daher, wie es sich für ein Kind des Wedding gehört. Es gibt zwei Versionen mit 47 % und mit fass-starken 57 % Alkoholgehalt. Fertig.

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