Eichenberg Manufaktur Bild in der Mediathek von brandgeister.de

Die Erfinder von Schneewittchen-Gin

Es waren einmal vier Gefährten, von denen ein jeder sein Schärflein zum guten Gelingen beitrug. Ihr Werk geriet und ward sogar vorzüglich und fortan nannten sich die vier Eichenberg Manufaktur. Was sie in liebevoller Handarbeit im Spessart, abseits der großen Straßen fabrizierten, war der Snow White Gin.

Er ward so benannt nach dem märchenhaften Schneewittchen, das dorten, nahe Lohr am Main, einst lebte. Und die vier Burschen traten das Erbe der Sieben Zwerge an … So könnte man die Geschichte endlos weitererzählen, denn Snow White Gin und seine Erzeuger, die Eichenberg Manufaktur, spielen geschickt mit der Hauptfigur des Grimmschen Märchens. Sie bauen ihre Marketing-Story auf die lokale Legende auf.

Doch hat die Geschichte eine wahren Kern. Denn die Eichenberg Manufaktur setzt nicht nur die Tradition der Großeltern von Fabian, dem Brenner unter den vieren, fort. Sondern in den Gin kommen überwiegend Botanicals, die gleich hinter dem Hof in den Wäldern des Spessart wachsen – Zutaten also, welche auch Schneewittchens Sieben Zwerge sammelten und zu schätzen wussten. Mehr Region als in Snow White Gin geht fast gar nicht.

Doch weiter zu den Akteuren: Besagter Fabian Kreser hatte schon von klein auf die Brennerei bei seinem Opa kennen und lieben gelernt. Markus Skrobanek, genannt Der Kritzler, entwarf das Etikett mit dem Spieglein an der Flaschenwand und steht auch sonst für alle kreativen Aufgaben rund um den geheimnnisvollen Gin. Jonas Völker ist der Zahlenmensch und von den anderem zum Finanzminitser erhoben. Stefan Blum macht als Naturmensch die Viererbande komplett. “Der Mischer” kümmert sich um die Beschaffung der Zutaten. Neben dem weichen Quellwasser, Wacholder und Zitrusschalen sind dies vor allem Kräuter und Pflanzenteile, die im Wald, direkt hinter der Brennerei gesammelt und geerntet werden.

Bevor die Gin-Pioniere aus dem Spessart aus ihrer Idee und iohrem Hobby eine Firma, die Eichenberg Manufaktur, machen konnten, probierten sie viel aus und ließen Freunde, Bekannte und schließlich ein paar Gastronomen ihre Gin-Kreationen testen. Dann wurde mehr produziert, und noch mehr, und die Zahl der Kneipen und Clubs, in denen Snow White ausgeschenkt wurde, nahm zu. Trotzdem ist und bleibt der Gin bis heute handgefertigt, die Abfüllmengen gering, die Flaschen handnummeriert.

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