Der Dom, das Veedel und der Gin

Die Stadt Köln zieht Jahr für Jahr Tausende Besucher an aus aller Welt. Und die kaufen gerne Souvenirs. Nun ist es nicht so, dass  Köln davon zu wenige zu bieten hätte. Das weiß jeder, der schon mal im Andenken-Laden hinter dem Dom gestöbert hat. Alles, was bislang fehlte, war ein Gin. Den gibt es inzwischen, er heißt Gin de Cologne und wird in liebevoller Handarbeit hergestellt von Cologne Spirits.

Das Kölner Start-up wurde gegründet von Abbass Khatami, Inhaber einer Marketingagentur in Köln-Ehrenfeld. Dieses Kölner Veedel (=Stadtteil) ist nicht gerade der Nabel der Welt. Macht aber nix, denn die Spirituose hört ja auf den Namen Gin de Cologne und nicht etwa Ehrenfeld-Schnappes. Außerdem ist sie mehr als ein touristisches Souvenir.

Cologne Spirits verbindet Gin mit Werbung

Unter den zahlreichen lokalen und Städte-Gins der letzten Jahre macht das Produkt von Cologne Spirits eine recht gute Figur. Gewiss ist es fixer Bestandteil des Marketingkonzeptes “Everybody’s Darling” sein zu wollen, also möglichst vielen Genießern auf der ganzen Welt zu schmecken. Anders wäre er kein geeigneter Werbeträge für die Domstadt. Gin de Cologne findet seine größte Verbreitung als Souvenir, bis nach Asien und in die USA.

Die Apothekerflasche und das Etikett wecken bewusst Assoziationen an Eau de Cologne und Melissengeist, die beiden anderen – leicht angestaubten – kölschen Werbeträger in flüssiger, alkoholhaltiger Form. Trotz dieses eindeutigen Marketing-Ansatzes ist der Gin ein ernstzunehmender Vertreter der Kategorie London Dry, entwickelt gemeinsam mit einer Kölner Gin-Manufaktur. Er beinhaltet mehr als 12 Botancals.

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