Boar Distillery Bild

Die Wildsau stand Pate

“Boar” klingt irgendwie nach einem Jugend-Wort des Jahres, es ist aber tatsächlich eine ganz gewöhnliche englische Vokabel. Sie bedeutet Wildsau. Die Boar Distillery hat sich das Schwarzwälder Wildschwein als Ikone ausgesucht, weil es so gut zur Story des meist prämierten Blackforest Gin der Welt passt.Im Renchtal im Schwarzwald kann bald jede Familie auf eine Brenner-Vergangenheit verweisen. So können sich die drei Masterminds von Boar Gin Distillery, Markus Kessler, Torsten Boschert und Hannes Schmidt denn auch irgendwie auf eine eigene Brennerei-Tradition seit 1844 berufen. Dabei ist das Trio mit ihrem Boar Gin gerade erst 2016 an die Öffentlichkeit getreten. Und hat in nahezu Lichtgeschwindigkeit die Spirituosen Wettbewerbe der ganzen Welt erobert, so dass man sich bereits zwei Jahre später als Macher des besten Gin der Welt feiern konnte.

Die Boar Distillery verbindet Tradition mit Moderne

Im Schwarzwald hat das Obstbrennen eine uralte Tradition. Rezepturen wurden über die Jahrhunderte entwickelt, verworfen, verändert, verfeinert und perfektioniert. Die Frage scheint da weniger zu sein, ob man Schnaps brennt oder nicht, sondern wie. Darauf hat die Boar Distillery ihre ganz eigene Antwort gefunden. Von den Generationen vorher hat man nicht nur die sorgfältige Handfertigung aller Produkte übernommen, sondern vor allem die geheimen Rezepturen und das Knowhow der Veredelung und Harmonisierung der Destillate und Kräuterauszüge.

Boar Distillery Trüffelsucher BildDas Überraschendste daran ist die Wiederentdeckung eines alten Verfahrens: die Zugabe des seltenen Schwarzwälder Trüffel – “Schwarzwaldgold”. Nun darf man nicht erwarten, dass die so behandelten Spirituosen vollmundig nach Trüffel schmecken, vielmehr sorgt diese Veredlung für Fülle und Harmonisierung der durchweg natrürlichen Aromen. Das Ergebnis sind Erzeugnisse mit einer gewachsenen, unverwechselbaren Identität. Und wer findet Trüffel in der Erde bekanntlich am besten? Richtig, die eingangs erwähnte Wildsau, welche der Brennerei und dem Gin den Namen gibt. So schließt sich der Kreis: “Sie vertraut ihren Urinstinkten auf der Suche nach den besonderen Schätzen der Natur, geleitet vom gleichen Motiv wie wir selbst,” erklärt die Boar Distillery, “die wählerische Jagd nach einem besonderen Genusserlebnis für die Sinne.”

Fast überflüssig zu erwähnen, dass man das Wasser für die Herstellung der Destillate aus der hauseigenen Tiefenquelle gewinnt. Es ist besonders weich, mineralstoffreich, natürlich.

Dass es im Schwarzwald Trüffel gibt, ist übrigens eine alte, bloß eben verdrängte Tatsache. Der dort verbreitete Burgundertrüffel ist kulinarisch nicht ganz so hochwertig wie z.B. weißer Trüffel aus Italien oder Frankreich. Aber er erfüllt seinen Zweck im Boar Gin überaus, er verleiht der Gesamtkomposition der Botanicals ein herrliches Volumen und erzeugt einen klingenden Genussmoment, frei von Schärfe und Bitterstoffen. In Vergessenheit geriert der Schwarzwälder Trüffel übrigens durch ein Nazi-Gesetz von 1935, welches die Ernte streng verbot.

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