Brennerei Portrait Augustus Rex Bild bei brandgeister.de

Augustus Rex Spezialitätenbrennerei, Dresden

Brennerei-Credo: „Nur vom Besten“

In Sachsen, besonders rund um die barocke Landeshauptstadt Dresden, trifft man viele alte Obstwiesen an. Auch Wein gedeiht an manchen der weitgedehnten Hügel. Doch viele der Flächen wurden längst nicht mehr bewirtschaftet. Das fiel auch Georg W. und Elke Schenk auf, als sie Ende der 1990er Jahre nach Dresden zogen. Die Idee, diese natürlichen Ressourcen zu nutzen, um edle Destillate herzustellen, lag beinahe in der Luft. Inzwischen ist der Name Augustus Rex weit über Sachsen hinaus ein Begriff für sorgfältig hergestellte Obstbrände feinster Qualität und Originalität. Augustus Rex gilt als Top-Destillerie. Etliche der regionalen Obstsorten haben die sortenreinen Obstbrände aus der Ersten Dresdner Spezialitätenbrennerei wieder in Erinnerung gerufen. Dazu beigetragen hat natürlich das Engagement der beiden Unternehmensgründer für Slow-Food. Georg W. Schenk ist in diesem Netzwerk, das sich für ursprünglichen Genuss und Qualität einsetzt, in verschiedenen Funktionen bis heute aktiv.

Auf die Experimentierphase folgte 2001 die Einrichtung einer eigenen Brennerei. Seither folgen die Schenks dem Unternehmensmotto „Nil nisi optimorum – Nur vom Besten“. Die Namensgebung ist eine Replik auf die Geschichte. Augustus Rex war niemand anderes als August I von Sachsen, genannt der Starke (König von Polen und Kurfürst von Sachsen 1694-1763). Er und sein Sohn und Nachfolger August II herrschten in Sachsen nach dem Vorbild des französischen „Sonnenkönigs“. Kunst, Kultur, barocker Pomp und nicht zuletzt Obst- und Weinbau soweit das Auge reicht, hielten in Sachsen Einzug. Denn, gut Essen und Trinken gehörte zum Lebensstil absolutistischer Herrscher einfach dazu. Die Ironie der Geschichte: Die zwischenzeitlich vergessenen Streuobstbestände bilden heute die Grundlage für die Spitzen-Destillate der „jungen“ Brennerei Augustus Rex.

Über die ganze Verarbeitungskette achtet man bei Augustus Rex auf Qualität: Auf die manuelle Ernte folgt das Handverlesen der Früchte, Pflanzenschutzmittel sind tabu. Schließlich wird mit modernster Technik vierfach schonend destilliert, damit die intensiven Aromen zur vollen Entfaltung kommen können.

Über 80 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen in den ersten 13 Jahren sprechen für sich. Fast nebenbei werden alte Obstsorten für die Gegenwart bewahrt und im Sinne des Arche-Projekts von Slow Food für die Zukunft gesichert.

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